So kam ich zum Thema Umweltmedizin



Wer hier schon ein Weilchen mit liest, weiß, daß ich einen Hang zum Pragmatismus habe. Über die Jahre erworben habe, trifft es wohl eher. Anders hält man es ja auch nicht aus, wenn man immer mal wieder im Leben morgens pfeifend aus dem Bett steigt und abends am Tropf im Krankenhaus über eine neue Malesse grübelt.

Was sich logisch erklären läßt, kommt gut bei mir an. Zu viel Gefühlsgeduselei ist meiner Sache nicht.
Ich lese keine Horoskope und bevor ich esoterischen Heilern 3,50€ zahle, kaufe ich mir dafür liebe ein Gänseblümchen für den Balkon. Da weiß ich, was ich habe.

Wenn ich doch mal den Fernseher anschalte, um mich ein wenig berieseln zu lassen, schaue ich Goldschürfbaggern oder Autotunern bei DMAX zu und nicht Shopping-Queen. Und bevor ich freiwillig ein Seminar von einem Heiler besuchte, würde ich mir lieber einen Callboy bestellen. Da wüßte ich ebenfalls, was ich davon hätte.
Ebenso werfe ich keine Heilsteine in mein Wasser oder suche mein Chakra. Das mag vielen Menschen helfen und ist dann auch gut so. Überhaupt ist alles gut, was hilft. Und wenn man sich mit einem Hammer auf den Kopf haut.

Warum ich das alles hier aufführe?
Weil ich damit sagen möchte, daß ich grundsätzlich zunächst sehr skeptisch gegenüber allem war, das ich in den letzten Jahren jenseits der medizinischen Hauptstraße bereits ausprobiert habe, um meine Lage zu verbessern.
Daß sich aber alles, was ich an Positivem damit erlebte, auch naturwissenschaftlich erklären läßt. Und daß vieles schon geholfen hat.

Schlafprobleme nach meinem Wohnungswechsel


Als ich in meine jetzige Wohnung zog, war ich nachts im Bett plötzlich immer total überdreht. Also ohne einen Schnuckel, der das hätte verursachen können.
Sobald ich mich hinlegte, wurde mein Kopf wärmer, alles krisselte wie Blöde darin und es dauerte Ewigkeiten, überhaupt mal einzuschlummern. Qualitativ hochwertig war der Schlaf dann auch nicht. Ich wurde also zunehmend bematschter.

Google sei Dank kannte ich bald so einige Erklärungen für Schlafprobleme und arbeitete mich langsam durch sämtliche Mineralstoffmangelprobleme, Einschlafrituale, Psychotricks und medikamentöse Helferlein. Nix half.
Irgendwann fiel mir auf, daß ich überall schlief, nur nicht zuhause.
Jetzt erklärt natürlich jeder: Ist doch loogisch, Frau E., woanders sind Sie ja im Urlaub. Da nehmen sie Ihre Sorgen nicht mit.
Das ist eine andere Umschreibung für psychosomatisch, der Lieblingserklärung aller Ärzte, die mit ihrem Latein am Ende sind. Wer nicht weiter weiß, kommt mit dem Psycho-Sch..

Nun habe ich mich bereits ausgiebig mit allem beschäftigt, das sich psychotherapeutisch beheben läßt. Das dicke Bündel an Symptomen, das in den letzten Jahren explodierte, kommt aber eindeutig von etwas Faktischem. Und dieses Faktische hat bisher niemand auf krankenkassenbezahltem Wege identifizieren können. 

Mir der Zeit fiel mir ein Muster auf: in klassichen Business-Stadt-Hotels schlief ich auch nicht. In einem Berghotel mit biologischem Konzept dann wieder schon.
Es mußte also eine Gemeinsamkeit geben zwischen Business-Hotels und meinem Schlafzimmer.
Nur welche? Room Service  ist es leider nicht.


Hier geht die Geschichte weiter!

Kommentare :

  1. Liebe Pia,

    bin schon gespannt auf die Fortsetzung!

    Mal wieder liebe Grüße
    von deiner treuen Leserin Josefine :-)

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  2. Liebe Pia,

    *lach* Roomservice für zuhause, das wär doch mal eine schöne Option für Schädelgeplagte! Warum gibt's da denn bloß noch kein Pflegegeldkontingent *grmpf*?^^

    Umweltmedizin klingt doch, so wie Du Deine Beobachtungen zum Schlafgekrissel beschreibst, nach einem spannenden Ansatz.
    Ich wünsch Dir viel Erfolg damit!

    Liebe Grüße
    Rebecca

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