Das kleine Glück am Wegesrand

 
Gönnense sich mal watt Schönes, sagte eine Dame gestern zu mir, als sie hörte, daß ich seit inzwischen 50 Tagen nonstop brüllende Trigeminusnervenschmerzen im Gesicht habe.

Daß alles brach liegt. Daß ich nur hier und da mal eine Stunde vor die Tür komme. Daß ich zur Zeit so die Zähne zusammenbeiße, daß schon zwei davon zerbröselt sind. Weswegen ich eben auch noch zum Zahnarzt mußte. Zusätzlich zu den anderen 25 Ärzten, bei denen ich regelmäßig anzutanzen habe.

Witzig, dachte ich so bei mir.

Essen vertrag ich nüscht mehr. Aus der Wohnung komm ich nur mit mehr Willen als Verstand. Betrinken geht nicht wegen Histaminschock und für ne gepflegte Morphiumdröhnung müßte ich mich ins Krankenhaus legen. Wie um Himmels Willen soll man sich da was Schönes gönnen?

Und dann tapste ich vor die Praxistür und mein Blick fiel auf dieses wunderschöne Schätzchen. Genau meine Farben. Das habe ich mir dann gegönnt. Geht also doch mit dem Was-Gönnen. Man musset nur finden.

In dem Sinne: haltet die Augen offen, Ihr Lieben!

Kommentare :

  1. Das ist aber wirklich was sehr Schönes.
    Es ist zwar nicht so, dass von diesem hübschen Blumenarrangement deine Schmerzen verschwinden, trotzdem erfreut ein solcher Hingucker doch das Herz.

    Ein Küssken vom Fröken

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    1. Asche auf mein Haupt, liebes Fröken!
      Das System erinnert mich nicht an alle Kommentare und ich schaue nur selten aktiv in den Reiter, ob es neue gibt. Aber auch eeewig später freue ich mich über Deine lieben Worte!!
      Küssken zurück an die Frau Meyer

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