Frau E. in der Zeitschrift LEA

Kürzlich kontaktierte mich eine Journalistin der Frauenzeitschrift LEA und bat um ein Interview über mein Leben mit chronischen Erkrankungen. Das Ergebnis unseres sehr netten Gesprächs könnt Ihr in der aktuellen Print-Ausgabe Nr. 52 vom 16.12.2015 lesen. Oder hier. :-)

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Kommentare :

  1. Ich kenne Deine Leidensgeschichte ja schon in groben Zügen. Wenn ich das aber jetzt so geballt zusammengefasst lese, möchte ich Dich eigentlich nur in den Arm nehmen. Wenn das wenigstens was nutzen würde. Man versteht so viel besser, warum so vieles, was anderen hilft, Dir eben nicht hilft und Dir sicher gut gemeinte Hinweise auf mögliche "Heilmittel" einfach nur auf den Zeiger gehen. Und wieder ist da der Gedanke: Mach ein Buch draus. Ja, ich weiß, das Problem ist wann und wie ...

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    1. Danke Dir, liebe Stella, für Deine einfühlsamen Worte!

      Das virtuelle In-den-Arm-nehmen ist auch schon sehr schön!

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  2. Liebe Pia,

    ich empfinde wie Christiane Stella. So komprimiert trifft einen deine Leidensgeschichte mit voller Wucht. Ich hoffe, dein Artikel verschafft dir und anderen chronisch Kranken mehr Verständnis und Respekt. Und das Buch, das ist ja quasi schon in der Mache...hör bloß nicht auf zu schreiben!

    Liebsten Gruß vom Fröken Meyer



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    1. Liebes Fröken,

      nein, nein, ich höre nicht auf, zu schreiben. Das ist schließlich meine Selbsttherapie. Da müßt Ihr durch ;-)

      Danke, daß Du mich immer wieder motivierst!

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  3. Liebe Pia,

    erstaunlich, was man an Leid dennoch irgendwie kompensieren kann...

    Abgesehen davon: Die 45 ist ein Scherz, oder?! Oder ist das Titelfoto schon zwanzig Jahre alt..^^

    Liebe Grüße
    Rebecca

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    1. Liebe Rebecca,

      was möchtest Du trinken? ;-)
      Das Foto ist drei Jahre alt. Ein Neueres, auf dem ich alleine stehe, gab es nicht. Aber ich sehe noch genauso aus.

      Das Kompensieren ist eine 24/7-Aufgabe. Kaum läßt man eine Minute locker und denkt über die Perspektive nach, möchte man im Nirwana verschwinden. Aber da wir chronisch Kranken lernen, kleinste schöne Augenblicke extrem zu schätzen, haben wir ja immer wieder Motivation. Und Glücksmomente, die Gesunde gar nicht als solche wahrnehmen. Das kennst Du sicher auch, nicht wahr?

      Was macht denn Dein Projekt?

      LG von Pia

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    2. Liebe Pia,

      ja, kenn ich wohl auch - aber ich bin doch immer wieder erstaunt, dass es noch ganz andere Geschichten gibt und dabei die Tapferkeit, mit solchen Geschichten umzugehen und in all dem Chaos dennoch Glücksmomente zu entdecken.

      Das Projekt musste ich abbrechen - skurrilerweise kollidierte die Seminarorganisation mit den Notwendigkeiten meiner damaligen mentalen und schädeltechnischen Konstitution und da fiel es schwer, ordentlich mitzuarbeiten. Ich hab dann das Thema abstrahiert und erst mal eine fachübergreifende Masterarbeit draus gebastelt. Ist ganz hübsch geworden - wie sagt doch noch mein Lieblingsautor (Walter Moers)? "Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen." :D

      Insgesamt hab ich im letzten Jahr mehr denn je festgestellt, wie schwierig es doch sein kann, über das Thema Schmerz halbwegs neutral zu kommunizieren und ich frage mich nach wie vor, warum das so ist. Ich habe mit den verschiedensten Menschen in den verschiedensten Situationen darüber diskutiert und das war teilweise ganz schön polarisierend. Wird mich jedenfalls noch eine Weile beschäftigen...aber das nächste Projekt wird ein Künstlerisches. Mit viel Gelächter. Und auch mit Tränen. Was man so Leben nennt :).

      Ich hab eben gelesen, dass Deine Weihnachtspläne mächtig boykottiert wurden. Ich wünsch Dir, dass Du dennoch einige schöne Momente und liebe Menschen um Dich hast, dass Du im neuen Jahr endlich Dein Traumauto bekommst und überhaupt ;).

      Liebe Grüße
      Rebecca

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    3. P.S.: Was ist das denn eigentlich für ein Buch, an dem Du schreibst?

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    4. Liebe Rebecca,

      Dir erst mal ein frohes Neues Jahr mit möglichst wenig Migräne! Ich hoffe, Du bist gut hineingekommen!

      Wie schade, daß ausgerechnet der Schmerz verhindert hat, das Thema Schmerz in der Weise auszuarbeiten, wie Du es Dir erhofft hast. Das Leben ist manchmal in der Tat ironisch.

      Ich gratuliere Dir zur Masterarbeit! So hast Du wieder einen Meilenstein trotz Deiner Erkrankung erreicht.

      Das Traumauto... ja.. ein ganz übles Thema: ich besitze es seit Mitte November, aber durch eine offenbar falsch durchgeführte chemische Behandlung reagiere ich allergisch darauf und kann es nicht nutzen. Habe seitdem rund um die Uhr nur Ärger und Frust und kann leider darüber nicht mal bloggen, da es vermutlich noch zu einem Gerichtsverfahren kommt. Nun fahre ich mit dem Taxi an meinem Auto vorbei und muß zusehen, wie und woher ich nun ein anderes bekomme. Natürlich regt mich das jeden Tag so sehr auf, daß meine Krankheiten dauerexplodieren.

      Das Manuskript zu einem Buch über Leben mit chronischen Schmerzen habe ich bereits seit Jahren beinahe fertig in der Schublade. Leider geht es mir meist zu schlecht und ich habe zu viele wichtigere Themen (wie jetzt das Auto), um mich dem nochmal in Ruhe zu widmen. Ich hoffe auf eine bessere Zukunft!

      Dir erst mal alles Liebe!

      Herzliche Grüße von

      Pia

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    5. Liebe Pia,

      ohje, das mit dem Auto ist aber echt ganz schön shitty...zumal man Taxigeld ja auch echt schöner investieren kann. Vielleicht kannst Du ja vorab ein paar kathartische Notizen machen - für einen potenziell zukünftigen Artikel? Ich finde ja, es geht nichts über nach frischem Zorn duftende Poesie ;).

      Ich wünsch Dir jedenfalls, dass Du den Autostress bald hinter Dir lassen kannst und wieder mehr Zeit und Kraft für wichtigere Dinge hast. Schlafen, Schokolade essen (falls verträglich), glücklich sein und so^^. Das mit dem Buch klingt auch sehr spannend ;).

      Frohes neues Jahr und alles Liebe Dir!

      Rebecca

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    6. Liebe Rebecca,

      ja das Autodrama hat mich nun zwei Monate meines ohnehin schon anstrengenden Lebens und unendlich viel zusätzliches Geld gekostet. So, wie es aussieht, ist es bald ausgestanden. Es war alles sooo unnötig!

      Schokolade wäre super, aber ich vertrage ja leider nur noch - je nach Phase - 2-10 pure Nahrungsmittel. Hab nun wochenlang von Hirse und Reis gelebt, um die Mastzellen zu beruhigen, die durch den täglichen Ärger mit dem Autohaus so vor sich hin tobten. Braucht kein Mensch.. ;-)

      Dir wünsche ich auch alles Liebe! Und wenig Schmerzen!

      Pia

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  4. Es geht mir selten so, doch diesmal hat es mich erwischt, volle Breitseite. Ich habe alles gelesen und sitze da, will was schreiben, aber mir fällt einfach nichts ein...
    Zwei Minuten später hat sich daran nichts geändert...
    Eine Minute später habe ich alle Kommis gelesen und schließe mich einfach an. Du schaffst das!
    30 Sekunden später komme ich zum Entschluss auf "Veröffentlichen" zu klicken...

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    1. Danke Dir, Alexander!!
      Eure Unterstützung bedeutet mir viel!
      Frohe Weihnachten Dir!

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