Station 1a in Stockholm: Eine Woche und 300 Wohnungsannoncen später

Wohnungsanzeigen - mein neues Leben


Ihr Lieben,

viele von Euch sind nicht bei Facebook. Nun poste ich dort zwischen den "richtigen" Geschichten oft Fotos, Nachdenkliches oder Lustiges. Damit Ihr auch daran teilhaben könnt, seht Ihr hier in der rechten Spalte nun einen Facebook-Stream, in dem Ihr dies alles scrollen könnt..

Und wer nicht von Anfang an bei der Suche nach einem besseren Lebensumfeld dabei war: in der Navigation ganz oben auf der Seite sind unter "Verschiedenes > Mein "Road Trip" in ein gesünderes Lebensumfeld" ab sofort alle Texte dazu an einer Stelle vereint.

Viel Spaß beim Lesen! Und sehr gerne auch Weiterleiten und Teilen ;-)


Und hier geht's weiter mit der eigentlichen Geschichte


Mein Marktwert auf dem Mietmarkt ist gut. Omma, nichtrauchend, ohne Blagen, Katze oder Köter, raucht nicht, säuft nicht, zahlt Miete. Kernsaniert die Bude kostenlos, spricht fließend das Landeskauderwelsch.

Station 1 von Frau E.s Tour des lits in Stockholm



"Du???? Ausgerechnet DU?" Meine nette Nachbarin A. bekam sich kaum wieder ein. "Wenn ICH das wär. Ich kann überall schlafen. Egal wie laut und dreckig. Zur Not zische ich mir ein paar Bier und dann bin ich weg. Aber DU?"

Ja, sagte ich, Du hast ja recht. Und seufzte einmal tief vor mich hin.

Es gibt wohl kaum jemanden, der von seiner Reizwahrnehmung so wenig dazu geeignet ist, in anderer Leute Wohnungen zu campieren.
Ich kenne auch niemanden, der so pingelig ist, wie ich.
Ich kenne auch niemanden, der so intolerant gegenüber "falscher" Wohnungseinrichtung ist, wie ich.
Und ich kenne niemanden, der kranksheitsbedingt so viel Anforderungen an Bett & Co. hat, wie ich.

Was passiert, wenn eine Hardcore-Verstandesfrau einfach mal radikal auf ihr Herz hört



Oh je, oh je, wo fange ich an?
Jeden Tag hätte ich den letzten Wochen kilometerlange Texte schreiben können. Dummerweise war ich zu schwach dazu. Denn mein Alltag "on the road" in fremder Leute Wohnungen ist natürlich zunächst einmal viel zeitintensiver, als das Leben in eigenen vier Wänden.

Aber der Reihe nach. Hüpfe ich mal zurück zum 15. Juli 2016. Zumindest in diesem Post. Am nächsten Tag wird meine ganze Wohnung ins Lager umziehen.
Das wissen aber noch nicht alle Gegenstände. Sie lungern in Ecken herum wie die Voll-krass-Handy-Jungs auf der Frankfurter Zeil. Immer wenn ich denke: so, ist ja kaum noch was, ploppt ein neuer Kubikmeter Kram auf. Das Fruchtfliegen-Syndrom.

Warum ich vor wenigen Tagen mein Zuhause aufgab und ein Experiment mit offenem Ende startete



Ich nehme jeden Freitag als Eichhörnchen verkleidet an Gangbang-Parties teil.


...


Augenbrauen oben?
Dann hast Du jetzt ungefähr den Gesichtsausdruck, der mir in den letzten Wochen täglich bei einer viel harmloseren Aussage entgegenblickte.

Aber der Reihe nach.

Es ist so viel passiert, daß ich Bücher füllen könnte.

Frau E. rotiert



Noch fix zur Post: diverse Päckchen abgeben.
Hoffentlich zum letzten Mal vor dem Umzug.
Jede Minute zählt.
Doppelt.
Langsam dreifach.

Ungeduldig schaue ich zu, wie die junge Auszubildende den ersten Karton auf das gelbe Quadrat legt, um die korrekten Maße zu prüfen.

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